Arbeiterkammer Wien

Institutioneller Partner
🏛️ Institution der Wiener Jugend 2026
Statement

Warum wir die Wiener Jugend unterstützen

Renate Anderl
„Die aktuellen Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt zeigen uns, dass Berufsinfo für junge Menschen wichtiger denn je ist. Die Jugendlichen sollen Schritt für Schritt zum Wunschberuf kommen.“
Renate Anderl · Präsidentin der Arbeiterkammer Wien
Artikel

Liebe Besucherin, lieber Besucher!

Was willst du einmal machen? Vielleicht weißt du es schon ganz genau. Vielleicht hast du noch keine Ahnung. Beides ist völlig okay. Denn den eigenen Weg zu finden, ist keine Entscheidung, die man an einem einzigen Tag treffen muss.

Damit du deinen Weg selbstbestimmt gehen kannst, brauchst du gute Informationen und die Möglichkeit, verschiedene Wege kennenzulernen. Und du musst deine Rechte kennen. Genau dafür steht die AK. Wir wollen Orientierung geben, Wissen vermitteln und junge Menschen stärken, damit sie ihre Entscheidungen gut informiert treffen und ihre Wünsche verwirklichen können.

Diese Idee verbindet uns mit der Wiener Jugend: verschiedene Möglichkeiten kennenlernen, Dinge ausprobieren, Fragen stellen und sich inspirieren lassen. Ob Lehre, Schule, Studium oder der erste Job: Es ist gut zu wissen, welche Möglichkeiten man hat – und welche Rechte dir in der Arbeitswelt zustehen.

Komm vorbei, probier dich aus und nimm dir mit, was für dich passt. Vielleicht entdeckst du dabei etwas, mit dem du heute noch gar nicht gerechnet hast.

Wir freuen uns auf dich!

Interview

Im Interview

Interview mit Renate Anderl, Präsidentin der Arbeiterkammer Wien

Wofür steht Ihre Institution – und welche Rolle spielt sie im Leben junger Menschen?

Die Arbeiterkammer vertritt die Interessen der Arbeitnehmer:innen und setzt sich für faire Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit ein. Wir sind aber nicht erst dann da, wenn jemand schon mitten im Berufsleben steht. Gerade beim Einstieg in Ausbildung und Beruf ist es wichtig, Möglichkeiten zu kennen und über die Reche im Arbeitsleben Bescheid zu wissen. Wir wollen jungen Menschen Orientierung geben und sie dabei unterstützen, selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen.

Worauf kommt es aus Ihrer Sicht bei der Berufs- und Bildungsentscheidung heute an?

Mit 15 oder 16 muss niemand schon den perfekten Lebensplan haben. Wichtig ist, neugierig zu bleiben und verschiedene Möglichkeiten kennenzulernen. Schule, Lehre, Studium oder andere Ausbildungen – es gibt viele Wege, die eigenen Interessen und Talente zu entwickeln. Entscheidend ist, dass junge Menschen Zugang zu guter Information und Orientierung haben und Entscheidungen treffen können, die zu ihnen passen – und nicht nur zu den Erwartungen anderer.

Welche konkreten Angebote Ihrer Institution sollten Jugendliche und Eltern kennen?

Für die Berufs- und Bildungswahl gibt es bei der AK ganz konkrete Unterstützung: Mit Jopsy können Jugendliche ihre Interessen und Stärken entdecken und passende Berufsfelder kennenlernen. „Arbeitswelt & Schule“ bietet Workshops und Materialien zu Berufsorientierung, Bewerbung und Rechten. Und wer eine Lehre, ein Praktikum oder den ersten Job startet, findet bei uns Informationen und Beratung zu den eigenen Rechten.

Bei unseren AK Bildungsinfotagen, die heuer von 11. – 14. November stattfinden, gibt es geballte Infos, Beratung und viele Lehrberufe sogar zum Ausprobieren. Auch Eltern können sich bei Fragen rund um Bildungs- und Berufswege informieren, direkt bei den Bildungsinfotagen oder über unsere Infobroschüren.

Wie verändert sich die Arbeitswelt – und was bedeutet das für Ausbildung und Qualifizierung?

Die Arbeitswelt verändert sich schnell – durch Digitalisierung, künstliche Intelligenz, neue Technologien und die ökologische Transformation. Dadurch entstehen neue Berufe, gleichzeitig verändern sich die Anforderungen in vielen bestehenden Jobs. Wir wollen, dass das fair abläuft und niemand dabei verloren geht.

Für junge Menschen ist es aber immer wichtiger, neugierig zu bleiben und sich auch nach der Ausbildung weiterzuentwickeln. Gute Ausbildung muss junge Menschen nicht nur auf einen bestimmten Beruf vorbereiten, sondern ihnen auch das Rüstzeug geben, mit Veränderungen umzugehen. Und klar ist: Weiterbildung darf kein Privileg sein. Alle müssen die Chance haben, mit den Veränderungen Schritt zu halten. Dafür setzen wir uns als Arbeiterkammer ein!

Worauf kommt es aus Ihrer Sicht bei der Berufs- und Bildungsentscheidung heute an?

Mit 15 oder 16 muss niemand schon den perfekten Lebensplan haben. Wichtig ist, neugierig zu bleiben und verschiedene Möglichkeiten kennenzulernen. Schule, Lehre, Studium oder andere Ausbildungen – es gibt viele Wege, die eigenen Interessen und Talente zu entwickeln. Entscheidend ist, dass junge Menschen Zugang zu guter Information und Orientierung haben und Entscheidungen treffen können, die zu ihnen passen – und nicht nur zu den Erwartungen anderer.

Warum unterstützen Sie die Wiener Jugend?

Weil wir wichtig finden, dass junge Menschen sich informieren, Neues entdecken, Dinge ausprobieren und herausfinden, was zu ihnen passt. Bildung, Beruf, Technologie und viele andere Themen kommen hier zusammen. Jugendliche sollen wissen: Die AK ist auch für euch da – gerade dann, wenn ihr am Anfang eures Berufswegs steht.

Ihr Appell an die Besucherinnen und Besucher?

Bleibt neugierig und probiert Dinge aus! Und informiert euch über eure Rechte! Ihr müsst heute noch nicht wissen, was ihr später einmal machen wollt. Schaut euch auch Richtungen an, die ihr vielleicht noch gar nicht kennt, stellt Fragen und findet heraus, was euch interessiert und was ihr gut könnt. Und wenn ihr Fragen zu Ausbildung, Lehre, Beruf oder euren Rechten habt: Kommt zur AK. Wir sind für euch da. Euer Weg muss nicht vorgezeichnet sein – ihr könnt ihn selbst bestimmen.